FC Erzgebirge Aue – FC St. Pauli

07.04.2018

Fußballclub Erzgebirge Aue e. V. – FC St. Pauli v. 1910 e.V. – Das Ende geht weiter?

2018.04.07 FCE - FCSP

Wir machen es wieder mal kurz. Wir waren noch nie gut in Aue, und so war es auch dieses Mal. Das Bier war gut, das Essen und das Wetter auch, das Spiel war scheiße, die Versorgungssituation allgemein mit Toiletten und Bierständen auch.

1. FC Kaiserslautern – FC St. Pauli

17.03.2018

1. Fußball-Club Kaiserslautern e. V. – FC St. Pauli v. 1910 e.V. – Der Anfang vom Ende?

2018.03.17 FCK - FCSP

Wir waren nachlässig. Das ist nicht nur der vielen Arbeit geschuldet, sondern ein Stück weit der Frustration. An diesem Spieltag gestaltete sich der Frust nur dahingehend, dass eine äußerst mittelmäßig spielende Auswärtsmannschaft den Vorsprung in Überzahl gegen einen äußerst mittelmäßig aufspielenden Tabellenletzten nicht zu halten im Stande war.

Was bleibt sonst noch? Ewig weit gefahren, ziemlich zugig, die Bratwurst ist seit dem Grenzübertritt von BW nach RP wieder einigermaßen essbar, der Anstieg zum Betze erschien nicht ganz so lang und die Sitzschalen waren kaputt.

Ich persönlich sowie Kind 2 wollten diese Reise aus vor-nostalgischen Gründen antreten. Kind 2 wollte den Groundpoint sammeln, und wir beide ahnten, dass wir wahrscheinlich den altehrwürdigen Betzenberg so schnell nicht wiedersehen würden. Und schließlich ist es so gekommen. Schade, neben der Tradition war Kaiserslautern immer eine der angenehmeren Fahrten, abgesehen von der Anreise. Tschüß Lautern, wir sehen uns irgendwann mal.

SpVgg Greuther Fürth – FC St. Pauli

26.11.2017  SpVgg Greuther Fürth GmbH & Co. KGaA – FC St. Pauli v. 1910 e.V. – Und Fußball ist immer noch wichtig?

fürth
Die Überschrift bezieht sich auf diesen Song, kann man ja mal durchdenken.

Ich mag unsere Auswärtsspiele in Fürth. Eine Unmasse an gruselig aussehenden und komplett harmlosen St.-Paulianern fällt ins Dorf mit harmlos aussehenden und komplett harmlos seienden Fürthern ein, und es ist in der Regel ziemlich stressfrei. Dazu kommt, dass es nicht so weit weg ist und man in der Regel noch danach ein wenig feiern kann, ohne sich erst stundenlang auf Heimfahrt begeben zu müssen. An diesem Spieltag war das außerdem von Vorteil, auf der stundenlangen Heimfahrt frisst sich der Frust nämlich meist ziemlich tief rein, weil er einfach zu viel Zeit zum Reinfressen hat.
Aber der Reihe nach.

15 Karten waren bestellt, 15 kamen auch. Wow. Am Ende waren es krankheitsbedingt nur 14 Leute, ist aber trotzdem eine ganze Menge. Nach einem guten Frühstück und dem Anziehen vieler vieler Anziehsachen ging es „mit der U-Bahn, mit der wir fahren, ein kleiner Sonderzug“, zum Fürther Rathaus und von da aus mit dem Fanbus zum Ronhof. Dorf traf man sich mit dem Rest des Haufens vor der Merch. Es hat ein bisschen gedauert, bis alles für das geordnete Eintreten organisiert war. Lustig war ein Ordner, der wahrscheinlich aus Nürnberg kam. Jemand fragte irgendwas mit „in dem Stadion“, und er meinte, das wäre kein Stadion, sondern, sondern… Ich helfe ja gern: „Du meinst sicherlich ‚Sportplatz‘!“ Johlendes Gelächter. Tja, schon mal aus dem Fenster gelehnt, näch…

Innen drinnen wurde seitens des organisierten Fürther Anhangs für ein Kinder-Hospitz gesammelt und dafür Schokolade verteilt. Da gab es dann natürlich reichlich Schokolade zu verteilen…

Das war übrigens das erste Mal, dass sich eine soziale Aktivität seitens der Fürther (unabhängig vom Verein) bei mir manifestierte. Das kann natürlich daran liegen, dass ich nie zu Fürthern Heimspielen gehe, kann aber auch daran liegen, dass da sonst eher wenig war. Auch ein Grund, warum ich die große angebliche Gesellschaftskritik der Fürther mehr für Nachmacher-Attitüde halte. Man versucht sich ein St.-Pauli-Underdog-Image aufzupinseln, während der große ungeliebte Nachbar die Rolle des HSV übernehmen soll. Vielleicht, weil man sonst nix hat, nicht mal eine eigene U-Bahn. Da helfen übrigens die durchaus angebrachten Tapeten über Oury Jollah nix. Gut, dass es sie gibt, aber bitte nicht aus Imagepflege-Gründen. Ist meine Meinung, können andere Leute auch anders sehen.

Nun gut, im Block war es ziemlich kalt, und wenn man eine halbe bis dreiviertel Stunde vor Anpfiff im Block steht, kann es schon mal frisch werden. Es krisselte Graupel, und auf dem Platz waren die Aussichten auch eher trüb. Nachdem Sturm und Mittelfeld ein Totalausfall waren, wurde die Abwehr auch von Moment zu Moment schlechter. Das lag auch am Schiri, der es auch neben Sturm und Mittelfeld schaffte, die Abwehr nachhaltig zu verunsichern.

Ich war mir in der Mitte der ersten Halbzeit ziemlich sicher, dass da wohl kein Tor für uns fallen wird, und so stelle ich mich in die lange, lange, lange Schlange vor der Getränkeausgabe. Unglaublich, diese Fürther. Drei, in Worten drei Getränkemenschen für den kompletten Auswärtsblock! Mitten in der Halbzeit kommen die Leute dran, die zehn Minuten vor Anpfiff noch schnell ein Bier mit in den Block nehmen wollen. Also bidde, dann verdient ihr es eben nicht anders und müsst die gigantische Differenz zwischen „Haben“ und „hätte haben können“ tragen. Dass da die Brauerei bei dem mauen Umsatz mitzieht…

Und so fiel in der Schlange das erste Tor, man konnte auch hören, auf welcher Seite. Mit Kinderpunsch ging es wieder in den Block, um das folgerichtige 2:0 begutachten zu können.

Nach dem Pausentee kamen 21 entfesselte Fürther aus der Kabine, 10 davon im Pokaltrikot des FC St. Pauli, die dem Spielverlauf nach zu urteilen nicht weiter durchgeschwitzt werden sollten, nachdem sie schon im Pokal nicht angezogen werden durften. Diese 21 Fürther plus drei Fürther in Rot-Schwarz (huch!) leisteten ganze Arbeit und ackerten das 3:0 und 4:0 ins Netz.

Tja, das war‘s dann. Fürth bleibt auf 17 in Reichweite zu 15, der Magische FC rutscht auf Platz 8 ab. Am Freitag geht‘s nach Bielefeld, vielleicht reißt sich die Mannschaft da mal mehr zusammen, denn Bielefeld ist auf Platz sechs. 20 Punkte hat der FC St. Pauli auf dem Konto, und momentan sieht es nicht so aus, dass es großartig mehr werden, jedenfalls nicht bis zur Winterpause.

Und so ging es zurück im Sonderbus zum „Hauptbahnhof“, nicht ohne Frotzeleien, welcher „Hauptbahnhof“ denn gemeint war, der mit oder der ohne Halt des ICE?
Es war der ohne. (Der in Erlangen, wo manch ein ICE hält, ist übrigens kein Hauptbahnhof, sondern einfach nur der Bahnhof.)

Es schließt sich der Kreis zur Belobigung des kurzen Anfahrtswegen; eine Roulade in der Schanze später war die dumme Geschichte in Fürth samt Kloß und Salat schon verdaut.

Fußball ist immer noch wichtig.

1. FC Nürnberg – FC St. Pauli

Auswärts-Heimspiel 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e. V. gegen den Fußball-Club St. Pauli von 1910 e. V. am 11.09.2017 – „… hier im Frankenland …“ reloaded

FCSTP_Karte

„Man hat zwei, drei Spiele in einer Saison, die man gewinnt beziehungsweise verliert, und keiner weiß warum“, so das zutreffende Fazit unseres Trainers. Alles in allem ein schon recht merkwürdiges Spiel, welches einen leichten „unverdient“-Beigeschmack trägt, aber, um unsere griechische Bayern-Fraktion zu zitieren, „Fußball ist Ergebnissport“.

Aber der Reihe nach. Sportlich lief es für unsere Kiezkicker in dieser Saison anscheinend so, wie ich es mir im letzten Saisonfazit gewünscht hatte: Mal rauf, mal runter, gern ein bisschen graue Maus, Hauptsache nicht unten rein. Gegen Bochum souverän einen Dreier eingefahren, das erwartet schwere Spiel gegen Dresden mit einem blauen Auge und 2:2 überlebt, und dann kommt ein echter St.-Pauli-Standard: Man bastelt sich extra supergeil designte Pokal-Trikots, zieht diese aufgrund zu großer Ähnlichkeit mit der Heimkluft von Paderborn nicht an und fliegt prompt aus dem Pokal. Mal abgesehen davon, dass der gefühlte Weltmeister im Vermeiden von Doppelbelastungen hinsichtlich paralleler Wettbewerbe („können uns wieder voll und ganz auf die Liga konzentrieren“) den Pokal wie immer im August beendet – wer ein „matchworn“-Trikot im Pokaldesign in der Bucht oder im Chinashop findet, weiß, dass es garantiert nicht echt ist. Tja, da hat man die Lacher auf seiner Seite. Aber von unserer Seite aus gesehen müsste man beim Stadtrivalen auch Vergnügungssteuer zahlen, von daher lehnen wir uns mal zurück, besorgen Popcorn und genießen die Show. Nach der Pokalpleite blieb man sich treu und verlor 0:3 in Darmstadt. Und das noch bei richtigem Dreckswetter im Jonathan-Heimes-Stadion, da macht die Auswärtsfahrt keinen Spaß.

Aber gut, die Masse von uns war nicht vor Ort sondern aalte sich irgendwo in der Sonne.
Am nächsten Spieltag gab es ein nicht ganz unverdienten Last-Second-Heimsieg gegen Heidenheim, bevor es dann eben zum Club geht.

Nein, der Club ist nicht umgezogen, aber diese Multiname-Arena hat mal wieder einen neuen Namen, und zwar einen sehr schönen. Sie heißt jetzt „Max-Morlock-Stadion“, ein echter, vernünftiger Traditionsname wie beispielsweise das Fritz-Walter-Stadion oder, ja, das muss mal leider zugeben, auch der Volkspark. Schön ist auch, dass es nicht „Arena“, sondern eben „Stadion“ heißt. An Merkwürdigkeiten wie „Ernst-Abbe-Sportfeld“ (Jena) oder „Glückauf-Kampfbahn“ (Gelsenkirchen) kommt es zwar nicht heran, aber das ist ein wirklich schöner Name. Interessant ist es aber, wie das Achteck zu dem Namen gekommen ist, und das ruft wieder Kritiker auf den Plan: Die Consors-Bank kaufte die Namensrechte und lobte einen Wettbewerb aus: Wenn bis zum Tag X vor der Saison-Eröffnung ca. 800.000€ per Crowdfunding zusammenkommen, bekommt das Stadion diesen Namen. Ein Alternativname wurde nicht kommuniziert. Ausgelobt wurden als Belohnung Pins, T-Shirts, Bücher und andere selten zu sein scheinende Devotionalien.

So recht kam das Crowdfunding nicht in die Pötte. Das liegt daran, dass der gemeine Club-Fan mit fortschreitendem Alter anscheinend nicht Internet- und Startup-affin zu sein scheint wie Leute vom Prenzlauer Berg. Außerdem hatten schon wieder die Ultras was zu meckern, nämlich, dass die Sache erstens doch von einer Bank initiiert wurde (und ihnen vielleicht ein Thema weggenommen würde), und dass die Rechte irgendwann auslaufen, und dann wird‘s wieder eine Betrüger-Credit-Arena. Der große Knackpunkt ist auch der: Der Clubberer als solcher greift seinem Herzensverein immer gern unter die Arme. Als das Funktionsgebäude finanziert werden sollte, wurde eine Anleihe aufgelegt, die gut angenommen wurde. Man hilft dem Verein sich zu konsolidieren und nachhaltig für die Zukunft vorzusorgen, und man bekommt das Geld mehr oder weniger gut verzinst zurück. Bei dieser Aktion hier ist das Geld aber weg, ein für alle mal. Der Verein hat davon überhaupt nichts, da ihm das Stadion nicht gehört. Der Beitrag hilft, laufende Kosten zu decken, aber das muss ein Stadionbetreiber normalerweise allein können. Deshalb werden die Namensrechte ja verkauft. Also, der Verein hat unmittelbar nichts davon, und die Kohle ist futsch, und in drei Jahren ist alles nicht mehr wahr, weil dann die Rechte wieder zur Disposition stehen. Daher eben die Zurückhaltung. Insgesamt wurden nur ca. 330.000€ gesammelt, und die Bank schloss erwartungsgemäß die Lücke. War also ein ganz schöner Marketing-Trick.

So, hätten wir das ganze Drumrum abgehandelt, wie war es denn nun? Mit insgesamt 23 Karten, die durch unsere Hände gingen, haben wir einen neuen Rekord aufgestellt, der wahrscheinlich auch in Fürth nicht überboten wird, auch wenn das auch ein U-Bahn-Auswärtsspiel wird. Das Ganze auch noch an einem Montag Abend, holla, da war was los. Sammelpunkt war wie immer die Gaststätte „Am Zeppelinfeld“, wo wir die Karten verteilt und noch eine Halbe getrunken haben. Die Einlasskontrollen am Stadion waren in Ordnung, der Ordnungsdienst ist ansonsten nicht negativ aufgefallen. Zu Bemängeln war allerdings das Bier: Weizen alkoholfrei und Pils leicht. Nicht gut, nein. Und das auch noch für gesalzene vier Euro pro Halbe. Wir hatten ein wunderbares Plätzchen im Stehblock gefunden und harrten nun der Dinge, die da kommen würden.

Die Gegenseite hatte eine Choreo, die Raphael Schäfer, dem Ex-Torwart und letzten Aktiven der Pokalhelden-Truppe und heutigem Torwarttrainer-Assistenten, huldigte. Bei uns gab‘s auch noch eine Tapete, die konnte ich aber nicht lesen, weil verdeckt und spiegelverkehrt. Für Hinweise wäre ich dankbar. Ansonsten macht die Nordkurve beim Glubb schon ordentlich Lärm, das muss der Neid ihnen lassen. Wobei das bei uns auch nicht von schlechten Eltern war, die Singing Area erstreckte sich über drei Blocks (25a bis 25c) und die Capos konnten sich ganz gut synchronisieren.

UN und BDA kamen wieder mit ihren Anti-DFB-Tapeten, und nein, die waren nicht gegen St. Pauli, sondern gegen den DFB gerichtet. Diesmal gab es kein synchrones „Scheiß DFB“, warum eigentlich nicht? Sind wir denen wieder zu elitär oder sind wir zu elitär? Was jedenfalls verwunderte war, dass das erste „Scheiß St. Pauli“ erst in der 55. Minute kam. Da habe ich schon Sportlicheres erlebt.

Egal; wer in der ersten Halbzeit auf dem Rasen spielte, war hauptsächlich der Ruhmreiche. Der Magische konnte sich lediglich verteidigen, ohne in der Offensive tätig zu werden. Was der Club da tat, sah gar nicht so schlecht aus, was St. Pauli da tat, war eher Brachial-Verteidigung, ohne groß Akzente setzen zu können. Auch nach dem Pausentee war es eher der Club, der unbedingt einnetzen wollte. Himmelmann rettete mit einer Parade nach der anderen, selbst der abgeprallte Lattenknaller von Margreitter, der vor die Füße Werners vor dem freien Tor gefallen war, landete wieder an eben dieser. Slapstick pur. Und wie das so ist, wenn man kein Glück hat, kommt aus Sicht des Clubs auch noch Pech dazu: Margreitter vertändelt einen Rückpass, Sobota bedankt sich und schiebt ein. Wahnsinn, der Block geht steil.

Erst in der letzten Viertelstunde ließ der Druck vom Club nach, und St. Pauli hatte eher das 2:0 auf dem Fuß als der Club den Ausgleich. Der Club schien sich mit dem Ergebnis angefreundet zu haben und ließ den Magischen Fußball spielen, ohne dass dieser aber treffen konnte.

Alles in allem spiegelt das Ergebnis nicht den Spielverlauf wider, und ich mache mir schon ein bisschen Sorgen. Klar, mit dieser Form wird der Magische erst einmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben, aber erfahrungsgemäß kann diese noch deutlich nachlassen. Und dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Wenn der Fußballgott ein begrenztes Füllhorn an Glück pro Saison bereitgestellt hat, dann wurde gestern eine Menge davon verbraucht. Das Trainerteam sollte jetzt den Fokus auf Taktik und Technik legen, Einsatzwillen und Athletik sahen von hier aus gut aus. Es ist wichtig, diese elenden Fehlpässe abzustellen, sich mehr freizulaufen und mehr Übersicht über das Feld zu entwickeln. Dann, und nur dann hat der Magische nichts mit dem Abstieg zu tun und kann sich nach oben orientieren. Den Club sehe ich Stand jetzt im oberen Tabellendrittel, vielleicht wird es ja was mit Relegation oder sogar Platz zwei.

Als Fazit kann man sagen, wir sind ruhiger in dieser Saison, einen Sieg noch, und wir stehen besser da als am Ende der kompletten Hinrunde 16/17. Allerdings bedeutet das nur, dass man seine Hausaufgaben ruhiger erledigen kann, aber schwänzen ist nicht, sonst geht das Licht aus. Das sollte man im Fokus behalten.

Saison-Fazit 2016/2017

Tja, nu isse vorbei, die Saison. Schwach angefangen, dann stark nachgelassen und dann noch einmal den Turbo angezogen. Und eine Super-Landung hingelegt.

Hier noch einmal die einzelnen Stationen zum Mitleiden:

Auswärts Stuttgart: War klar, hier verlieren wir. Der Absteiger hatte sich zuletzt im Abstiegskampf gar nicht so schlecht präsentiert, und so ging es weiter. Keiner war so richtig böse, dass man alle Punkte liegen lässt. Am darauffolgenden Match gegen den BTSV eigentlich auch nicht, die wähnte man ja vorsaisonal auf Aufstiegskurs. Gegen Lübeck im Pokal dann das erwartete Weiterkommen, obwohl das Spiel an sich schon sehr in die Richtung zeigte, wo man sich dann auch folgerichtig hinbewegte. Gegen Dresden schon wieder verloren, hm, kann ja mal passieren.

Aber jetzt gegen Bielefeld zuhause verloren, die ersten Mahner wachen auf. Platz 14 am vierten Spieltag klingt noch nicht schlimm, aber in der Liga ging bisher jedes Spiel verloren. Der Sieg im Pokal lullte nochmals kräftig ein, man könne ja noch gewinnen. Zweimal Unentschieden gegen den KSC und 1860, siehste, geht doch. Gegen Union und Hannover wie erwartet nix geholt, alles noch irgendwie im Rahmen, oder? Und gegen Aue waren wir noch nie gut, also geschenkt. OK, das gegen Sandhausen hätte nicht sein gemusst. Wirklich? Fazit nach Spieltag zehn: Letzter. Mit der Hälfte der Punkte des 14, nämlich Aue.

Langsam breitet sich Panik aus. Das Ausscheiden im Pokal gegen Hertha wird als Bonus-Spiel betrachtet. Ein Aufbäumen gegen den damals noch gut spielenden Club und dann wieder eine saublöde Niederlage gegen die auch damals noch gut spielenden Aufsteiger aus Würzburg.

Jetzt steckt der Karren im Dreck, und es wird psychologisch: Gegen Düsseldorf und gegen Heidenheim gab es auch nichts zu holen. Fazit nach 14 Spieltagen: ein Pünktchen mehr als am zehnten, der 15. hat doppelt so viel, und sogar der 17. hat schon 11. Zu sagen, der Baum brennt, wäre untertrieben, der ganze Wald steht in Flammen. Die ersten fangen mit der Saisonplanung in der dritten Liga an und sich den Abstieg schönzusaufen. Es sieht verdammt finster aus, gerade wegen des enormen Punkte-Rückstands.

Die Tür öffnet sich ein wenig mit dem hervorragenden Spiel gegen die Roten Teufel, und der echte Dosenöffner war das Top-Spiel gegen Fürth. Ab hier weiß die Truppe wieder, dass man gewinnen kann, wenn man kämpft. Gerade das Spiel gegen Fürth am 16. Spieltag war nicht nur der erste Sieg in der Saison, sondern auch unglaublich wichtig für die Moral. Ich behaupte mal, wäre dieses Spiel durch Pech oder sonstwas verloren gegangen, wären wir abgestiegen. Schnell vor Weihnachten ein beachtliches 1:1 gegen Bochum geholt, bevor die Rückrunde anfängt. Innerhalb von drei Spieltagen fünf Punkte geholt, man ist wieder in Reichweite der Nichtabstiegsplätze, ein Klassenerhalt erscheint möglich.

Der Start gegen Stuttgart geht wie erwartet in die Hose. Die Länderspielpause scheint ungelegen zu kommen, um den Flow der letzten Hinrunden-Tage mitzunehmen, aber am Millerntor wird akribisch auch mental gearbeitet, und so kommt es: der Auswärtssieg gegen den BTSV erscheint wie ein Wunder, wenn auch ein verdientes. Jetzt wendet sich das Blatt. Während die Kiezkicker zunehmend selbstbewusster werden und auch das Glück erzwingen können, agieren andere Mannschaften schnippisch und überheblich.

Dresden geht unter, Bielefeld arbeitet mit und holt ein Unentschieden, und dann das grandiose 5:0 gegen den KSC, welches die Tordifferenz ordentlich aufhübscht. Man hätte ja gern 1:0 gegen den KSC gewonnen und die anderen Tore auf andere knapp ausgegangene Spiele verteilt, aber na ja. Rituale wie die Sky-Ticket-Dauerkarte Sofa-Sitz haben sich seit dem Braunschweig-Sieg etabliert und werden bis zum Klassenerhalt nicht mehr aufgegeben. Fazit nach dem 22. Spieltag: Das erste mal über dem Strich! Und womit? Mit Recht!

Und es geht weiter: Ein Sieg bei den Münchner Löwen, denen es mittlerweile auch nicht mehr Gold geht, ein legendäres Match gegen Union, das unglücklich verloren wird und ein formidables 0:0 gegen Hannover.

Jetzt bloß nicht übermütig werden. Ein Rückfall in alte Zeiten beim 0:1 auswärts in Aue und beim 0:0 gegen Sandhausen, und dann ein fantastisches Auswärtsspiel beim Ruhmreichen. Nach 28 Spieltagen sieht die Bilanz trotzdem trüb aus. Durch die unnötigen Punktverluste gegen Sandhausen und Berlin sowie die ansteigenden Formkurven von Bielefeld, 60 und Aue ist man zwar wieder auf 17, aber der Klassenerhalt ist definitiv möglich.

Das sagen sich die Braun-Weißen auch, und ab jetzt wird jedes Spiel bis zum rechnerischen Klassenerhalt gewonnen: Kickers, Düsseldorf, Heidenheim, Kaiserslautern. Theoretisch wäre man mit 38 Punkten nach dem 31. Spieltag save, wenn man eine Glaskugel hat und weiß, dass der 16. die Saison mit 36 Punkten abschließt. Am 32. Spieltag mit 41 Punkten sollte es jedem klar sein, dass St. Pauli die Klasse hält.

Und so kann man die Spannung im letzten Heimspiel gegen Fürth nicht mehr bis zum Letzten hochhalten, folgerichtig gibt es ein 1:1. Am letzten Spieltag wird nochmal so richtig aufgedreht gegen Bochumer, die mental schon im Urlaub sind.

Nach einer grottigen Hinrunde eine furiose Aufholjagd, wie sie wohl nur der Hafenrandverein aus Hamburg hinlegen kann. Also beides, Hin- und Rückrunde. Wären die Ergebnisse von Hin- und Rückrunde gemischt gewesen, wäre es eine eher langweilige Saison geworden, die aber jeder Fan vorher unterschrieben hätte. In der Nachbetrachtung wären uns eine Menge Emotionen durch die Lappen gegangen, und ich bin froh, diese historische Saison mitgemacht und schlussendlich heil überlebt zu haben. So etwas macht man nicht mehr oft im Leben.

Die Liste unserer Fahrten – Die Auswärtsbilanz ist bis auf Mittelfranken & München eher durchwachsen

08.08.16 VfB Stuttgart FC St. Pauli 2:1 Mercedes-Benz Arena
19.09.16 Karlsruher SC FC St. Pauli 1:1 Wildparkstadion
22.10.16 SV Sandhausen FC St. Pauli 3:0 Hardtwaldstadion
07.11.16 Würzburger Kickers FC St. Pauli 1:0 flyeralarm Arena
26.11.16 1. FC Heidenheim 1846 FC St. Pauli 2:0 Voith-Arena
11.12.16 SpVgg Greuther Fürth FC St. Pauli 0:2 Sportpark Ronhof
04.03.17 TSV 1860 München FC St. Pauli 1:2 Allianz Arena
31.03.17 FC Erzgebirge Aue FC St. Pauli 1:0 Sparkassen-Erzgebirgsstadion
07.04.17 1. FC Nürnberg FC St. Pauli 0:2 Stadion Nürnberg
28.04.17 FC St. Pauli 1. FC Heidenheim 1846 3:0 Millerntor-Stadion
14.05.17 FC St. Pauli SpVgg Greuther Fürth 1:1 Millerntor-Stadion

Na, dann bleibt mir nur noch zu sagen: Tschüß, bis zum nächsten Mal, und es darf dann ruhig etwas weniger aufregend sein.

1. FC Nürnberg – FC St. Pauli

Auswärts-Heimspiel 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e. V. gegen den Fußball-Club St. Pauli von 1910 e. V. am 07.04.2017 – Noch singt die dicke Frau.

karteWerfen wir mal einen Blick zurück in die Katastrophen-Saison 2014/2015, Ausgangssituation vor dem 28. Spieltag: Die Kiezkicker siegen fulminant mit 4:0 gegen Düsseldorf und schieben sich elegant vom letzten Platz sowohl an Aue als auch an Aalen vorbei, die, wie wir uns erinnern, auch prompt abstiegen. Platz 16, einen Punkt vom rettenden Ufer entfernt und punktgleich mit Aue, nur zwei Tore Unterschied. Zum Tabellenletzten sind es auch nur zwei Punkte, für Aalen ist theoretisch mindestens die Relegation drin, vielleicht sogar das direkte Drinbleiben, wenn 1860 hoch verliert und Aalen hoch gewinnt. Spannend, um nicht zu sagen, ner-ven-zer-fet-zend.

Situation 2016/2017, auch diese Saison geht ganz normal als katastrophal in die Geschichte ein – wobei, das Ende kennen wir noch nicht, da die Oper noch nicht vorbei ist. Wie gesagt, solange die dicke Frau noch singt…

OK, die Ausgangslage: Platz 17 (uiuiui…), nach unten mit fünf Punkten Abstand zwar alles andere als safe, aber immer noch etwas beruhigender. Der Blick nach oben ist auch relativ trostlos, einen Punkt auf 16, und von 15 grüßt fröhlich mit 29 Punkten Aue. Mal wieder. Theoretisch also alles machbar, und wie schon 2015 hat St. Pauli den Ernst der Lage begriffen und kämpft und beißt und kratzt. Manchmal jedenfalls. In der Vorrunde erkämpfte man schmale 11 Zähler, und jetzt, sieben Tage vor Schluss, sind es in der Rückrunde ganze 15. Und 21 sind noch im Pott. 2014/2015 waren es 13 Augen in der Hinrunde und nach dem 27. Spieltag 12; das einzige, was gegen den Trend, der heuer nicht our friend ist, spricht, ist das Torverhältnis. -7 zu -14 letztens, das stimmt schon etwas positiver.

So nun wissen wir Bescheid. Wie sieht es auf der anderen Seite aus? Für die Fans des Ruhmreichen und anscheinend auch für die Mannschaft hat sich das Thema „Aufstieg“ mit dem Abgang von Guido Burgstaller zu den Knappen aus GE erledigt. Man gammelt fröhlich auf Platz acht umher und duselt sich durchschnittlich durch das Fußballgeschehen. Nach dem grandios unverdienten Heimsieg durch zwei Elfmeter über den KSC lieferte man eine formidable Vorstellung in Hannover ab, ohne aber Punkte ins Frankenland mitzubringen.

So sieht also die Lage aus: Zwei Wundertüten treten gegeneinander an, mit meiner Meinung nach leichtem Vorteil für die Gäste, die in den letzten Spielen meistens deutlich motivierter zur Sache gingen und auch spielerisch mit dem Club durchaus mithalten können. Es sind also Nuancen, die dieses Spiel entscheiden würden.

Mitten hinein in diese Überlegungen platzte die Meldung der UN94, dass man dieses Spiel wie auch das nächste Heimspiel gegen Aue nicht supporten würde. Hintergrund: Die Herrschaften haben sich eine Blocksperre für das Aue-Spiel eingehandelt; und um die „überfüllte“ (ach ja?) Gegengerade zu meiden, wollte man einen gänzlich leeren Block in der Süd oberhalb des Familienblocks neben der Haupttribüne entern. Das wollte wiederum der Verein nicht, da man erstens um die Fantrennung fürchtete (Schwachsinn…) und zweitens um die Statik des Oberranges bangte. Aus diesem Grund hatte man seinerzeit die Stimmungsblöcke in der Nord komplett auf den Unterrang verlegt, weil der Oberrang des altehrwürdigen Achtecks beim Hüpfen zum Schwingen neigt.

Hinzu kommt, dass es seitens des Clubs keinerlei Gesprächsangebote gab (die UN aber auch nicht explizit angefragt hatte), und so reagierte man verstimmt und verweigerte den Support. Ich schmunzelte mir zurecht, dass das das Zünglein an der Waage sein konnte welches die Waagschale zugunsten der Braun-Weißen kippen konnte. Einzig bwin mit seinem automatisierten Algorithmus goutierte meine Überlegungen nicht. Hätte man mal was setzen sollen…

Ein Freitagsspiel. Zuerst hatte ich mir überlegt, mit dem Fahrrad auswärts zu fahren, hatte es mir dann aber anders überlegt, weil wir nach dem Spiel noch nach Gostenhof zum Feiern wollten, und da erst nach Hause radeln kostet zu viel Zeit. Also früh Feierabend gemacht, die Kinder aus dem Hort geholt und die komplette Familie inklusive Mama eingekleidet und los in U- und S-Bahn. Am Zeppelinfeld noch ein kleiner Snack für die Kids, Bier und alle 25 (!!!) Karten verteilt. Ich hatte noch vier Karten nachgeordert, die waren aber für 25b statt 25a, und in meinem Tran hatte ich die fröhlich gemischt an die Vorab-Abholer verteilt. Die musste ich also wieder einsammeln. Ich war eigentlich ganz froh, in 25b zu gehen, denn dort hatten die Kids mehr Platz zum Klettern und Gucken als im vollen 25a, und wir standen ja recht weit vorn, sodass man uns noch getrost zum Stimmungsblock zählen konnte. Akustisch auf jeden Fall.

Die USP hatte wohl noch ein Date mit der Polizei auf der Autobahn („Ganz Hamburg hasst die Polizei!“) und kam deutlich später. Doch auch vorher war es schon ordentlich laut im Block, lauter als bei manchen mauen Veranstaltungen mit USP. Vielleicht etwas unkoordinierter, aber schon ordentlich laut. Dass dieser Haufen akustisch im Vorteil war, lag auch daran, dass die andere Seite nicht wollte, und so jubelte man sich selbst hoch. Als die USP dann endlich eintrudelte, wurde sie schon begeistert begrüßt, und es kam noch einmal deutlich mehr Zug in die Vorstellung.

Auf dem Platz ereignete sich ähnliches. Beide Seiten agierten bemüht, doch „Zug“ war da noch lange nicht drin, eher Luft. Vor allem nach oben. Und so ging es auch torlos zum Pausentee. Man muss jetzt dazu sagen, dass man im Achteck scharfe Adleraugen sowie Fantasie braucht, um im Zentrum der Süd das Geschehen am anderen Ende des Grüns verfolgen zu können.

Und da nun der Support auf unserer Seite deutlich organisierter war, fühlte sich unser Aziz bemüßigt, zur rechten Zeit dort zu stehen, wo der von Cenk Şahin volles Rohr gebratzte und von Schäfer abgeklatschte Ball landet, um ordnungsgemäß abzustauben. Die Stimmung kochte auf beiden Seiten, jedoch unter gegensätzlichen Vorzeichen und Lautstärken.

Der FC St. Pauli schnaufte erst mal durch und schob mit vereinten Kräften den Chelsea-Bus vors Tor. Der Ruhmreiche verstand es nicht, Löcher in die Zehnerkette zu bohren, und folgerichtig läuft Nehrig mit einem sehenswerten Solo los und ballert, was das Zeug hält, Richtung Schäfer. Aziz Bouhaddouz ahnt, dass das diesmal mit dem Abklatschen nix wird, und hält lieber seine Pumps in die Flugbahn, sodass der Ball an Freund und Feind vorbei im Tor landet. Irgendwie hat jeder auf so etwas gehofft, aber keiner damit gerechnet, und so war der Jubel schier grenzenlos.

Nun hatten sich beide Seiten mit dem Spielstand abgefunden und warten sehnsüchtig auf den Abpfiff, auf beiden Seiten mit Grund für Alkoholkonsum. Die letzten zehn Minuten vor und gefühlte 90 Minuten nach dem Abpfiff hörte man nur noch einen Chant:

„Immer weiter vor
schieß für uns ein Tor
Hier im Frankenland
spielen wir euch an die Wand!“

Ewald feierte ausführlich mit uns, und irgendwann, nachdem die Glubberer schon lange auf dem „Hamburger Weg“ waren, leerte sich auch die Süd. Ohne schuldhaftes Verzögern verlegten wir in die Kneipe in Gostenhof und ließen den Abend bei Schanzenbräu, Backfisch und Gulaschsuppe ausklingen.

Die Situation nach dem 28. Spieltag:
2014/2015: der KSC gewinnt mit 3:0 zu Hause gegen St. Pauli, der schöne Vorsprung durch den 4:0-Sieg ist fast dahin. Weil aber Aue patzt und ein Punkt für Aalen nicht reicht, ändert sich die Situation nicht: 16. mit 25 Punkten, durch das Torverhältnis eigentlich zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt, das Verhältnis zu Aue hat sich verschlechtert, man ist punkt- und torgleich und nur wegen der geschossenen Tore einen Platz besser. Aalen hat auch ein Pünktchen gegen Sandhäuschen gesammelt und hat nur noch einen Punkt auf Rang 15 oder 16 aufzuholen. Es bleibt spannend.

2016/2017: Auch heuer hat sich nix geändert. Der KSC ist zwar endgültig so gut wie weg, aber man bleibt 17., weil sowohl Aue 3:0 gegen 1860 spielt und sich damit häuslich auf Platz 15 einrichtet, als auch die sonst völlig blinden Arminen einen Dreier gegen Sandhausen einfahren.

Aber jetzt wird’s ziemlich abgefahren: Sollten alle von Platz zwölf bis Platz 15 verlieren, könnte man mit einem Sieg gegen Würzburg am Ostersonntag bis auf Platz 12 vorrücken! Es bleibt enorm spannend, und sogar der KSC hat noch Chancen auf den Klassenerhalt.

Und so bleibt erst einmal nur zu sagen: Bitte bitte, dicke Frau, sing noch lange, damit die Oper in der nächsten Saison weiter in der spannendsten Liga der Welt spielt!

Pegnitz-Piraten meet St. Pauli Rabauken-Camp

01.08. 2016 – 05.08.2016

Rabauken_2016

Es war mal wieder soweit: Wie schon in den vergangenen Jahren machten die Rabauken in Deutenbach bei Stein Station. Unsere Jungs sind nach einem Jahr Vereinszugehörigkeit in der Jugend-Fußballabteilung bei einem lokalen Sportverein soweit, als Rabauken-Mitglieder mit viel Freude am Camp teilzunehmen.

Von Montag bis Freitag gab es täglich zwischen 09:30 und 16:00 Fußballtraining vom Allerfeinsten. Das Wetter spielte teils mit, zum Teil legte es aber die Hamburger Spielart an den Tag. Anscheinend hat der STV Deutenbach Probleme mit dem Wasserabfluss auf dem A-Platz, sodass zwei Mal auf den B-Platz (allerfeinster Grand) ausgewichen werden musste. Der Freude am Spiel tat das wenig, und anscheinend hatte sich auch niemand verletzt und musste sich Krümel aus dem offenen Bein pulen.

Ich war erstaunt, wie viele Kinder in der fränkischen Diaspora beim FC St. Pauli Fußball spielen wollten. Und für alle Kinder ist es die Gelegenheit, sich mit einem aktuellen Rabauken-Full-Kit ausrüsten zu lassen. Nur die Salzbrenner-Werbung auf dem Trikot ist vielleicht etwas deplatziert, man könnte das auch als „arme Würstchen“ interpretieren, meinte Boris.

Holger und sein Team haben sich großartig um alle Kinder gekümmert, und zumindest die meinen hatten einen riesigen Spaß über die 5 Tage.

Nachdem ich erfahren hatte, dass Holger schon mehrere Male in Deutenbach das Camp leitete (vier Mal?) und noch nie in Nürnberg war, hatte ich beschlossen, dass das geändert werden müsste. Und so habe ich mir das fünfköpfige Team gegriffen, und wir haben eine Stadtrundfahrt (nicht im Doppeldeckerbus, sondern mit der VAG) veranstaltet. Leider machte uns das Wetter einen ordentlichen Strich durch die Rechnung, sodass wir unser Pensum nicht im Ansatz erreichten. Aber es gab Gelegenheit, fränkisch zu schlemmen und den Abend besinnlich auf der Burg ausklingen zu lassen, und dann frönte man dem VAG-Publikums-Magneten, der fahrerlosen U2. (Wann kommt da nun eigentlich der Looping rein?)

Leider hatte ich keine Gelegenheit, bei der Verabschiedung der St. Paulianer dabei zu sein, ich musste leider arbeiten, das musste diesmal leider Vorrang haben. Aber wir werden das Camp im nächsten Jahr auf jeden Fall nochmal machen und uns wiedersehen. Und dann achten wir beim Stadtrundgang mehr auf das Wetter und werden bestimmt alle geplanten Punkte ansteuern.

Vielen Dank noch einmal an den FC St. Pauli und das Rabauken-Team, die uns dieses einzigartige Erlebnis bei und mit dem Verein unserer Herzen ermöglichten.

1. FC Kaiserslauten – FC St. Pauli

6.12.2015: Lasst den Betze brennen!

Ticket 2015.12.06 - FCK - FCSP

Tja, für das Spiel gegen 60 gab es mal keinen Bericht. Das Spiel fand am Samstag statt, und aufgrund zeitlicher Verwerfungen hat es keiner geschafft, den Bericht zu schreiben. Und am Dienstag braucht man damit auch nicht mehr ankommen.

Am Nikolaustag machten sich drei übermüdete (und leicht verkaterte) Fußball-Anhänger auf den Weg in die Pfalz. Es war verdammt früh, und keiner hatte im Ansatz Lust. Die Lustlosigkeit spiegelte sich im Musikprogramm wider, es gab keins.

Im McDonalds am Autohof hellte sich die Laune zusammen mit dem Wetter wieder auf, als das Rührei mit Kaffee seine Wirkung zeigte. Irgendwann kamen wir dann am P+R-Parkplatz an. Das Wetter war jetzt ordentlich windig. Interessanterweise gibt es für Autofahrer keinerlei Fantrennung, alle benutzen den selben Parkplatz und fahren mit den gleichen Bussen. Das sollte eigentlich Normalität sein, aber verwunderlich ist das dennoch. Auch die Staatsmacht ließ sich nur vereinzelt blicken. Ist das nur so, wenn wir kommen, oder auch, wenn mal die Sportlich-Erlebnisorientierten (Karlsruhe, Rostock…) kommen? (Also, nicht, dass der FCK keine Eventfans in seinen Reihen hätte…)

Egal, wir waren froh, im warmen Bus zu sitzen, und fuhren die hügelige und kurvige Strecke zum Betze hoch. Trotzdem war noch eine Menge Aufstieg nötig, um endlich vor dem Eingang zu stehen. Warum man ein Fußballstadion auf den Gipfel eines zugigen „Berges“ setzen muss, erschließt sich mir überhaupt nicht. Entsprechend wird das Konfetti hochgeblasen, anstatt dass es nach unten fällt.

An so einem traditionsreichen Ort ein Fußballspiel anzusehen, hat schon was. Die Eintrittskarten sehen schon richtig Old School aus, das Stadion hat einen vernünftigen Namen, die Klos stehen definitiv unter Denkmalschutz (und sind entsprechend hygienisch) und haben sogar noch Aufkleber vom Jahn hängen, und es gibt Vollbier! Der Bratwurst traute ich nicht über den Weg, und ich habe mir stattdessen ein Steakbrötchen gegönnt. Das war auch recht lecker, allerdings lag mir noch das Rührei mit Speck vom McD im Magen, und das verbrüderte sich augenblicklich mit dem Steak. Für Vegetarier gibt es ausschließlich Pommes. Der Veganer lässt die Mayo weg.

Auf dem Betze bezahlt man mit einer RFID-Karte. Prinzipiell beschleunigt das den Zahlungsvorgang an der Kasse, wenn noch genug Geld drauf ist. Das Pfand beträgt zwei Euro, und man gibt die Karte nach dem Spiel wieder ab und bekommt das Restguthaben und das Pfand wieder zurück. Der Sinn des Ganzen erschließt sich mir trotzdem nur bedingt, denn die Sekunden, die man beim Bezahlen spart, gehen komplett in Minuten auf in der Schlange, die die Karte nach dem Spiel wieder abgeben will.

Also rein in den Block. Der Gästebereich am Betze ist so eher vertikal. Unten der Stehbereich, oben die Sitzer. Dazu ziemlich in der Ecke. Da das Stadion vollständig und großzügig überdacht ist, ergibt sich natürlich akustisch eine tolle Kulisse. Für Personen unter 1,65 ist der Steher aber nicht unbedingt geeignet, da die Stufen zu niedrig sind. Ich hatte auch schon Probleme, Tor Nummer 2 zu sehen. Also für Kinder ist das definitiv nix, die Stufen sind etwas größer als DIN-Treppen und damit zu niedrig.

Ansonsten muss man diesem von Tradition strotzendem Verein sagen, dass sie außer ihrem Stadionnamen auch ihre Großmutter verkaufen würden, Hauptsache, es gibt Sponsoren. Dass gelbe Karten von XY präsentiert werden, kenne ich sonst nur aus der Wirsing-Arena Hoppelheim und natürlich Ahlen (Kompetenz in Schrott). Dafür da aber auch akustisch. Dann rannten noch drei in rotem Fell Gewandete über das Feld, mit Pompoms statt Händen. Diese angeblichen Teufel wirkten eher lächerlich denn bedrohlich. Und eins frag ich mich wirklich: Was zur Hölle läuft da für Musik? Was ist denn das für eine Hymne? Da kann man ja nicht mal zu singen, wenn man den Text kennt. Stadionhymnen sollte man mitsingen können, und sie müssen entweder schnell und rockig sein oder eben langsam-schwülstig. Aber das, das war ja ein Zwischending aus schlechtem Schlager und noch schlechterem Pop. Dass da Leute Schals zu hochhalten…

Spielverlauf: http://www.kicker.de Ansonsten: ca. zehn Minuten nach dem ersten Tor äußerte ich schon Besorgnis. Ob das was wird…

Halbzeit. Der FC St. Pauli geht mit einer 1:0-Führung in die Halbzeit. Gibt es eigentlich etwas, was noch bedrohlicher seine Schatten voraus wirft, als eine Pause mit 1:0-Führung? Oh, dachte ich, gehste mal Bier holen, und zwar reichlich, wirst es brauchen. Gesagt, getan, das erste war schon in der 50. Minute weg. Meine Besorgnis gab mir Recht. Das Spiel wurde auf beiden Seiten ruppiger, das Getrete ließ die Braun-Weißen aber weiterschlafen. Es war weiterhin extrem bedrohlich.

Aber der Fußballgott war heute am Nikolaustag von allem was Rot war, extrem genervt, und so kullerte der Ball tatsächlich ins Tor. Ganz genau sehen konnte ich es nicht (wegen der niedrigen Treppen), aber dass er dann drin war, konnte man anhand der Bierfontänen und der roten Leute, die den Ball an den Mittelpunkt brachten, sehen.

So, war jetzt doch noch eine Zeit hin. Nun galt es, alles zu geben, um die Mannschaft aufwachen und kämpfen zu lassen. Die Partie geriet auch ruppiger, wobei die roten Schwalbenkönige und Lamentierer mir ordentlich auf den Keks gingen. Als Schiri hätte ich öfter eine Karte wegen Schwalbe gegeben als nur einmal. Und noch ein paar wegen Meckerns verteilt. Erst Grätschen und dann diskutieren? Grätsche – Gelb. Meckern – Gelb-Rot. Und tschüss. Wo gibt’s denn so was?

Es kam auch, wie es kommen musste, einmal zappelte der Ball auch bei uns im Netz. Nun musste mit Mann und Maus verteidigt und gekontert werden. Und wir wurden mal wieder laut und lauter.

Endlich Abpfiff, und es gab kein Halten mehr. Die roten Spieler holten sich brav ihre Ausmecker ab, und die Lauterer gingen den Hamburger (Heim-) Weg.

Bei uns ging die Party im Block noch mindestens eine halbe Stunde. Als wir dann endlich in die Katakomben kamen, war dort jede Menge Volk, und wir stimmten den Wechselgesang an. „Saaankt Paaaulihiiie“ – „Saaankt Paaaulihiiie“ Der einzige Wechselgesang, der heute wirklich geklappt hat. Noch ein Bier geholt, gefeiert, getrunken und gelacht. An der Stelle: Wiele pozdrowienia dla fanów klubu St. Pauli w Lublinie! Zobaczymy si? w Fribourg!

Schließlich kamen wir mit den leeren Lumpensammlerbussen zum Parkplatz, und dort trennte ich die beiden Streithähne Steakbrötchen und Rührei mit einem Jägermeister. Ab da war wieder alles gut, und wir konnten dem Heimweg mit Astra antreten.

Zu Hause warteten schon die Jungs im Bett, und ich musste alles brühwarm erzählen. Kind 2 ist vor lauter Aufregung aus seinem Bett gefallen, hat sich aber außer einer kleinen Abschürfung am Arm nix getan.

Also, definitiv ein lohnenswerter Ground, aber lieber im Sommer als im Winter. Viel Tradition, tolles Stadion, Vollbier… Da kann man über die leichten Vermarktungsschwächen schon mal hinwegsehen. Zumal das erste und einzige „Scheiß St. Pauli” auch erst nach der 60. Minute kam. Lautern schwächelt…

So, und wie wird das nächste Auswärtsspiel aussehen? Ein paar übermüdete (und leicht verkaterte) Fußball-Anhänger machen sich auf den Weg nach … Es wird verdammt früh sein, und keiner hat im Ansatz Lust. To be continued…

SC Paderborn 07 e.V. – FC St. Pauli

26.09.2015: Pa-Pa-Paderborn…

Ticket 2015.09.26 SCP - FCSPWährend der Intimfeind des allgemeinen Paderbornfans versucht hat, den Club im Achteck zu ärgern, stand für den SCP ein besonderer Gast auf dem Programm. Fans des SCP fragten beim Gegenbesuch an der Elbe in der letzten Saison, ob es Vollbier im Gästeblock gibt. Die Antwort war: „Euch eilt ja ein gewisser Ruf voraus. Deshalb gibt es für euch natürlich Vollbier.“ Das hört man gern, und die Junx von der Pader wollten sich revanchieren. Aber der Reihe nach.

Um die Geografiekenntnisse noch einmal aufzufrischen: Paderborn liegt in the middle of nowhere, das aber ganz zentral. Westost- äh, Ostwestfalen besteht zum Großteil aus zu größeren Gemeinden zusammengefassten Kleinstädten, Autobahnen, Eigenheimen und viiiieeel Platz. Um dort dahin zu gelangen muss man früh aufstehen. Und so zog unser Fanbus um 6:00 Uhr mit dem alten Stamm und einer Kühlbox mit einem halben Kasten Astra im Bauch gen Nordwesten. Anstoß war um 13:00 Ortszeit, eine ekelhafte Zeit. Ein Ergebnis des „modernen Fußballs“, auch dazu später ein paar Worte.

Nach einem ausgiebigen Raststätten-Frühstück kamen wir endlich an den Ort des Geschehens, der „Benteler-Arena“. Was den SCP-Fan eigentlich permanent wurmen muss: Namenspatron Carl Benteler eröffnete 1876 seinen Eisenwarenladen ausgerechnet in Bielefeld. Auch das wieder ein Auswuchs des „modernen Fußballs“? Was mit dem modernen Fußball aber garantiert nix zu tun hat, sind die weidenden Kühe vor der Blechbüchse, die sich vom langsam abzeichnenden Trubel aber nicht aus der Ruhe bringen ließen.

Fan-Trennung war nicht vorhanden, nach dem Motto „first come, first serve“ wurden braun-weiße Autos einträchtig neben blau-schwarzen geparkt. Zur Einstimmung und mit dem ersten kühlen Astra in der Hand legten wir erst einmal die Hymne auf: https://www.youtube.com/watch?v=DVB-G-Qnx6w Wir ernteten reichlich Beifall, und man wies uns von blau-schwarzer Seite daraufhin, dass wir uns heute bitteschön Mühe geben sollten, man wollte nämlich den Trainer loswerden. Wir hatten also quasi die Mission zur Demission.

Und so machten wir uns auf in den „Hofladen“ gegenüber vom Parkplatz, um erstmal was Warmes zu essen und lokales Bier zu genießen. Gab es allerdings nicht, es gab nur Krombacher und „Früh“-Kölsch. Weil ich das Krombacher schon kenne, ging ich das Risiko ein und holte mir, der Tageszeit angemessen, das Früh-Kölsch. Das war natürlich ein Fehler, wie die allermeisten Kölsch schmeckte auch dieses nach gar nichts.

Na ja, irgendwann ging es dann in den Gästeblock. Vor dem Einlass: Taschenkontrolle! Anscheinend mochte man unsere Aktion „Schönes Stadion“ nicht besonders, und so mussten wir einige Alibi-Aufkleber rausrücken. Macht aber nix, wir zogen die Aktion trotzdem durch. Und siehe da: Es gab Vollbier! Mit solchem in der Hand ging es in den Steher. Der USP-Block (Block E) war komplett überfüllt, und wir gingen in den Ausweichblock (D1). Es war auch hier rappelvoll, aber wir haben unser Plätzchen gefunden. Mit uns waren 13102 Leute im Stadion, der Gästebereich war komplett voll.

Die Partie ging los, und der Magische FC startete schwungvoll. Die erste Hälfte der Partie über versuchte man es mit „modernem“ Ballbesitz-Fußball, kam aber nicht am Torhüter vorbei. Die Herren von der Pader versuchten es mit Kontern, aber die Abwehr des Magischen erwies sich als Boll-Werk (haha, Wortwitz!)

Unser Support war irre laut; von den Fahrten, die ich so mitgemacht hatte, war das einer der lautesten Supportblöcke in dieser Saison. Lag es an der Akustik der Blechbüchse oder doch an der interessanten Tabellensituation, die unseren Mob zu Höchstleistungen motivierte, von Sky-Guckern wurden wir über „moderne“ Kommunikationsmittel informiert, dass unsere Lautstärke mindestens als „historisch“ eingeordnet werden musste, der Heimblock sang und tanzte zwar, war aber nicht zu hören.

Da die Ostwestfalen in der zweiten Hälfte stärker wurden, verbarrikadierte man sich vor dem Sechzehner und konnte die Angriffe der Blau-Schwarzen wirksam vereiteln. Nur logisch, dass der Paderborner Trainer seine beiden Geheimwaffen aufs Feld schickte: Saglik und Lakic. Das gab der Partie von Seiten der Gastgeber nochmal ordentlich Schwung, unser spezieller Freund Lakic aber wusste es zu übertreiben und durfte in der 91. Minute nach einem Ellenbogenschlag gegen Ziereis (abseits des Spielgeschehens) duschen gehen. Der sehenswerte Schlusspunkt wurde von Sobiech markiert, der seinen tollen Freistoß leider neben das Tor setzte.

Nach dem Abpfiff und dem obligatorischen Rausquälen aus dem Block mussten wir noch kurz die Sticker von der Garderobe holen, und es ging zur dritten Halbzeit. Kofferraum auf, Mucke und Astra. Jede Menge blau-schwarzes Volk gesellte sich zu uns, und es wurde ausgiebig gefeiert. Nachdem mein gekühltes Astra ordnungsgemäß vernichtet wurde und ich nur noch handwarmes hatte, schleppten ein paar Paderborner einen kompletten Kasten(!!) gekühltes Krombacher vom Hofladen an, der auch in die ewigen Jagdgründe befördert wurde. Insgesamt waren wir so ca. zehn Leute, die zusammen den unmodernen Fußball zelebrierten. Am Schluss war die Batterie unseres Fanbusses alle, und er musste mit vereinten blau-schwarzen und braun-weißen Kräften angeschoben werden, damit wir noch vernünftig zu unserem Nachtquartier kommen.

Und so fielen wir nach einem kurzen Abstecher ins Aktuelle Sportstudio relativ früh in die Heia und schnarchten um die Wette. Am nächsten Morgen gab es noch ein ausgiebiges Frühstück mit allerlei Bemerkungen über den modernen Fußball, moderne Kommunikationsmittel und modernes Frühstück. Irgendwie sind wir (abgesehen von modernen Kommunikationsmitteln) doch Old School.

Das Fazit also:

  • Location: Cool. Die Blechbüchse bietet eine super Akustik, ist eng und steil. Wir müssen zwar nochmal dringend an der Anzahl der Klos arbeiten, aber sonst ein tolles unmodernes Stadion mit viel Stehplätzen und wenig „Arena“ im Design.
  • Catering: Es gab Vollbier, über dessen Qualität wir auch nochmal reden müssen. Kalt ist es aber trinkbar. Zum Essen kann ich nichts sagen, wir waren ja vorher im Hofladen.
  • Staatsgewalt: Nicht vorhanden. Dem Freundschaftsspiel angemessen in normaler Kleidung dezent im Hintergrund und nicht störend.
  • Ordner: Allgemein friedlich. Die Sache mit den Stickern nervt extrem. Ansonsten tiefenentspannt.
    Infrastruktur: Das mit dem Hofladen ist schon eine tolle Sache. Festzelt, Bierbänke rein, Ausschank, fertig. Einfach, schlicht und unmodern. So soll es sein. Alles in allem war das ein schönes, unmodernes Fußball-Wochenende mit einer durchaus befriedigenden Tabellensituation. Leider eine elende Fahrerei, auf zwei Tage aufgeteilt geht es aber. An der Stelle nochmal vielen Dank an unseren Gastgeber Gandalf, der uns mit viel Liebe, Speis und Trank umsorgte. Nächstes Mal gerne wieder.